Ein Brief an alle introvertierten Angsthasen

Bald beginnt das neue Jahr. Und mit dem Jahr 2020 erwartet uns nicht nur ein neues Jahr und damit ein neues Kapitel, sondern auch ein ganz neues Jahrzehnt. Wow! Und weil ich in diesem Jahr einiges gelernt habe, als Mensch als auch als introvertierte junge Frau, habe ich mir vorgenommen zum Ende diesen Jahres einiges loszulassen, dass ich nicht mit in das neue Jahrzehnt nehmen möchte. Und falls DU das auch möchtest, um mit dem -klischeehaft ausgedrückt -“frischen, unbedruckten weißen Papierblatt” ins neue Jahr zu starten, habe ich hier ein paar Worte für dich vorbereitet, die dich hoffentlich motiviert und furchtlos ins neue Jahr starten lässt!

Aber lass’ uns erstmal über dieses eine Gefühl sprechen, dass in jedem von uns schlummert…

Welches Gefühle aber meine ich? Kennst du das Gefühl, wenn du etwas siehst oder hörst oder liest, dass in dir plötzlich diese unbändige Euphorie auslöst? Es bringt deine Augen förmlich zum Leuchten und du spürst innerlich, wie dein Herz wie wild das Pochen beginnt?
So geht es mir jedes Mal, wenn ich etwas sehe oder höre oder lese, dass mich in Null Komma Nichts in seinen Bann zieht und damit so eine aufrichtige Freude und innere Glücksgefühle in mir auslöst, dass man beinahe meinen könnte, ich sei verliebt.

Von was ich genau rede? Die rede ist von allem, dass du in den letzten 24 oder 48 oder 168 Stunden gehört oder gelesen oder sogar gesehen hast, dass in dir diese plötzliche Euphorie ausgelöst hat. Euphorie, die wollte, dass du mutig bist und es selber ausprobierst. Euphorie, die dich dazu zwingen wollte aufzustehen und das, was du dachtest, auch auszusprechen. Euphorie, die dich ermutigen wollte deinen Träumen nachzujagen und dich von nichts und niemanden davon abhalten zu lassen.
Und dann hast du es aber nicht getan. Und nicht gesagt. Du warst genau das Gegenteil von mutig. Du hattest Angst.Und du hast es einfach nichts über’s Herz gebracht.

Plötzlich tat sich diese graue und glanzlose Wand auf, die sich zwischen dich und dem gestellt hatte, dass in dir diese Euphorie ausgelöst hatte. Auf einmal wurdest du so klein und mit jedem Herzschlag verschwand die Euphorie mehr und mehr aus deinem Körper. Und als sie vollständig fort war, legte sich ein grauer Schleier darüber, wo einst die Euphorie deinen Körper elektrisiert hatte und kriecht mit jedem dumpfen Herzschlag immer weiter und weiter in jede Faser deines Seins, damit beim nächsten Mal, die Euphorie noch ein Ticken schneller wieder verflüchtigen kann.

Kommt dir das bekannt vor? In meiner Analogie steht die graue, glanzlose Wand für alle Ängste, die in uns wohnen und sich wie aus dem Nichts auftun, sobald wir an der Grenze zu einer neuen Erfahrung stehen. Der graue Schleier sind all unsere negativen Gedanken. Gedanken, die dafür sorgen, dass sich unsere Träume in sekundenschnelle vollständig in Luft auflösen und langfristig den Nährboden für spätere Träumereien jeglicher Art versalzen. Ein Nährboden, aus dem ich und so viele andere – darunter wahrscheinlich auch du – ihre Motivation und Kreativität ziehen.

Denn wer sind wir, wenn wir nicht mehr träumen?

Wer sind wir, wenn wir tagtäglich von unseren Ängsten limitiert werden?

Ich möchte dich ermutigen tief in dich hineinzublicken und herauszufinden, welche negativen Gedanken und Glaubenssätze in dir verwurzelt sind, die sich wie besagte graue, glanzlose Wand vor dir aufbaut und das jedes Mal, wenn du in Begriff bist dem Gefühl der Euphorie zu folgen.

Woher kommen die negativen Gedanken? Was steckt dahinter? Hast du etwa Angst? Wenn ja, wovor hast du Angst? Wieso glaubt dein Verstand, dass die Angst begründet ist?

Denk nach… ist die Angst realistisch? Oder ist das vielleicht doch “nur” ein Horrorszenario, dass du dir vorstellst?

Wenn du ganz ehrlich mit dir bist, ist deine Angst wahrscheinlich nur eine sehr übertriebene Schutzreaktion deines Kopfes. Eigentlich gar nicht so verkehrt, denn natürlich möchte niemand von uns Schmerzen erleiden und verletzt werden oder gar in einer lebensbedrohlichen Situation feststecken.

Aber oftmals treten die eben genannten Situationen so gut wie nie auf. Schon gar nicht im Alltag, wenn wir statt zu sprechen uns wieder nur dazu entschließen nichts zu sagen. Oder wenn wir ein tolle Chance ausschlagen, weil wir glauben, dass wir nicht gut genug dafür sind.

Ich möchte dir hier nicht erzählen, dass du “nur mal eben deine negativen Gedanken hinterfragen musst”, um plötzlich der mutigste Mensch der Welt zu werden. Ganz im Gegenteil, ich möchte dich dazu motivieren deine Gedanken und Glaubenssätze zu hinterfragen, um herauszufinden, was dich davon abhält, dass zu tun, was du eigentlich tun möchtest. Nur um danach entscheiden zu können, ob z.B. die Angst, die du in diesen unzähligen Moment empfindest real und notwendig ist oder ob sie eine übersteigerte Reaktion deines Verstandes ist, der dich vor Schmerz, Leid oder Ähnlichem schützen möchte.

Und wenn du dort angekommen bist und weißt, was du fühlst und woher deine Gefühle kommen, kannst du üben mutig zu sein. Step by step. Beginne klein und arbeite dich nach oben, wie als würdest du eine hohen Berg erklimmen, um dann irgendwann ganz oben anzukommen und dann hoffentlich ganz stolz auf dich und deinen Fortschritt zu sein.

Ich wünsche dir für das Jahr 2020 ganz viele mutige Momente und ein Jahr voller toller Möglichkeiten und Chancen, kleinen und großen Fortschritten, die dich persönlich, privat und beruflich ganz weit nach vorne bringen!

Du möchtest mehr zum Thema “Mutig sein im Alltag” wissen und meinen persönlichen Tipp zum “Mutig-sein” erfahren?

Dann höre doch in meine Podcast Folge rein!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s